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Eingewöhnung

1. Die ersten Tage im neuen Zuhause^

Bevor dein Kaninchen bei dir zu Haus einziehen kann, solltest du dir überlegt haben, ob du es draußen oder drinnen halten möchtest oder ob es im Haus ein Gehege bekommt. Das Ninchenzuhause muss selbstverständlich eingerichtet werden, bevor du dein Kaninchen nach Hause holst. Auch das Futter muss bereitstehen. Erst dann kannst du deine Tiere nach Hause holen.
Mehr zum Thema Einrichtung bei der Innenhaltung: Innenhaltung » 3. Die Haltung im Käfig - Einrichtungsgegenstände für den Käfig
Mehr zum Thema Einrichtung bei der Außenhaltung: Außenhaltung » 4. Einrichtungsgegenstände bei der Außenhaltung

Wenn du mit deinem neuen Haustier nach Hause kommst, solltest du dieses in sein fertiges Zuhause setzen und dann einen Tag lang in Ruhe lassen. Zuerst wird sich das Tier im Häuschen verkriechen. Erst wenn das Kaninchen neugierig wird und die ersten Entdeckungstouren macht, Futter frisst oder sich putzt, kann man eine erste Annäherung beginnen.

Zuerst ist es wichtig, ruhig mit dem Tier zu sprechen, damit es deine Stimme kennt. Erst dann kannst du vorsichtig versuchen, ihm deine Hand zum Beschnuppern entgegenzustrecken. Rede ruhig mit dem Kaninchen und mache keine ruckartigen Bewegungen, denn dadurch wird es verschreckt und zieht sich in sein Häuschen zurück.

Versuche erst nach ein Paar Tagen, das Kaninchen zu streicheln und sei nicht enttäuscht, wenn es anfangs noch zurückhaltend ist. Du brauchst eine Menge Geduld bis dein Kaninchen dir so vertraut, dass es sich streicheln lässt.

Hast du das Vertrauen des Kaninchens erst einmal gewonnen und ist es nicht mehr ängstlich, kannst du es ruhig auch hochheben, oder ihm Auslauf geben.

Hinweis: 
Der oben beschriebene Fall ist der einfachste. Dieser funktioniert, wenn man sich ein einzelnes Kaninchen, zwei noch nicht geschlechtsreife (bis zur 10. - 12. Woche) oder zwei bereits vergesellschaftete geschlechtsreife Tiere anschafft.
Hast du zwei geschlechtsreife Tiere, die sich vorher nicht kannten, gekauft, dann folgt erst die Vergesellschaftung. Wie diese abläuft erfährst du im nächsten Punkt. Aber auch bei zwei noch nicht geschlechtsreifen Tieren beginnen früher oder später Rangordnungskämpfe.

Tipp: 
Wenn eine Zusammenführung ansteht: Manche Kaninchenhalter schwören darauf, die beiden Kaninchen bzw. das neue Kaninchen erst einmal an sich zu gewöhnen, sodass es sich problemlos streicheln und hochheben lässt. Erst dann beginnen sie die Zusammenführung. Dies ist durchaus sinnvoll, da man in Ruhephasen bei der Zusammenführung durch Streicheln und Füttern schon beruhigend auf die Tiere einwirken kann.

2. Die Zusammenführung zweier Kaninchen ^

Wir wollen nun auf das Thema, zwei Kaninchen zusammenzuführen, genauer eingehen. Gruppenvergesellschaftungen mit noch mehreren Tieren sind wieder ein Thema für sich und laufen wiederum etwas anders ab. Abrer auf dieses Thema wollen wir hier nicht eingehen. Diese Vergesellschaftungen sind eher was für die "Erfahrenen" unter den Kaninchenhaltern und man sollte sich für den Anfang am besten erst einmal zwei Tiere anschaffen, denn oft ist man mit mehreren Tieren etwas überfordert.

Die Zusammenführung zweier Kaninchen ist ein problematisches Thema. Immer wieder werden wir gefragt, welche Zusammenführungsmethode die beste ist und was man bei der Zusammenführung beachten sollte. Zusammenführungsmethoden gibt es im Internet fast so viele wie es Kaninchenhalter gibt, aber nicht alle sind unbedingt empfehlenswert. Jeder hat dabei so sein eigenes Patentrezept und schwört natürlich darauf.
Generell kann man übrigens jedes Kaninchen an einen Partner gewöhnen, auch wenn es schon älter ist und bisher allein gehalten wurde. Für einen Partner ist es nie zu spät!

Der optimale Partner:

Männchen +  Weibchen

In dieser Konstellation gibt es am wenigsten Probleme. Voraussetzung ist jedoch, dass das Männchen kastriert ist, da sonst ab dem Alter von 10 - 12 Wochen ungewollter Nachwuchs zu erwarten ist.

Männchen +  Männchen
 
Diese Konstellation ist oftmals problematisch. Allerdings gibt es auch viele Beispiele wahrer Männerfreundschaften unter Kaninchen. Es kommt hier einfach auf einen Versuch an, denn eine pauschale Aussage über den Erfolg der Zusammenführung kann nicht gemacht werden. Die Wahrscheinlichkeit eines friedlichen Zusammenlebens ist bei Geschwistern aus dem selben Wurf am größten.

 Weibchen +  Weibchen

Zwei Weibchen zusammen zu halten, ist noch schwieriger, als zwei Männchen. Dies bedeutet aber wiederum nicht, dass es unmöglich ist. Auch hier ist die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Zusammenführung bei Wurfgeschwistern am größten.

Allgemein:

Generell kann man bei keiner Konstallation sagen, dass sie nicht möglich wäre. Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Zusammenführung ist aber bei einem Männchen-Weibchen-Pärchen am größten.
Wichtig ist vor allem, dass die Tiere vom Charakter her zusammenpassen. Zu einem dominanten Weibchen sollte z.B. ein zurückhaltenderes Männchen gesellschaftet werden.
Außerdem empfiehlt es sich möglichst gleichaltrige Tiere zusammen zu halten. Daher ist es empfehlenswert ein Tier aus dem Tierheim zu holen. Hier kennt man die Tiere und deren Charakter und weiß wer zu wem passt. Oft kann man sein Tier sogar zur Partnerfindung mitbringen. Sollte es einmal trotzdem nicht klappen kann man das Tier meist auch wieder zurückgeben.

Hinweis: 
Männchen sollten jedoch generell kastiert werden, egal ob sie alleine oder mit einem anderen Kaninchen zusammen leben. So leiden die Tiere nicht unter ihren Trieben. Zudem verspritzen sie, wenn sie nicht kastriert sind, Urin, um ihr Revier zu markieren. 

Wissenswert bevor man anfängt:

Bevor man anfängt sollte man wissen, dass sich fremde Kaninchen, die zusammen in ein Gehege gesetzt werden, nicht vertreiben wollen und im anderen den "Feind" sehen. Vielmehr wollen die beiden Tiere ihre Rangordnung auskämpfen und klären, wer der zukünftige "Boss" ist. Die Revierkämpfe sind also vielmehr ein "Kräftemessen", die in der Regel bis zu einer Woche dauern, in Ausnahmefällen bis zu zwei Wochen. Von Tag zu Tag werden die "Kämpfe" schwächer werden.

Wenn die Tiere "gleichstark", sind fallen die Revierkämpfe oft heftiger aus und sie verbeißen sich regelrecht ineinander. Manchmal wird auch nur ein Kaninchen mehr oder weniger gejagt. Es ist ganz normal, dass dabei Fellbüschel fliegen. Mach dir deswegen keine Sorgen, wenn das ganze Zimmer voller Fell liegt. Es sieht zwar schlimm aus, ist aber für die Kaninchen nicht so schlimm.

Bevor du mit der Zusammenführung der Kaninchen beginnst, solltest du wissen, dass die Tiere besonders am Beginn der Zusammenführung beaufsichtigt werden müssen. Daher empfehlen wir dir die Zusammenführung auf ein Wochende zu verlegen, wenn man am meisten Zeit für die Kaninchen hat. Zudem solltest du immer die Notrufnummer deines Terartzes bereit halten, falls etwas passiert. Normalerweise ist diese überflüssig, aber sicher ist sicher.

Hinweis: 
Wie heftig eine Zusammenführung ausfällt, hängt vom Charakter der Tiere ab. Wenn man zu einem dominanten Tier einen unterwürfigen Partner setzt, wird die Zusammenführung weniger heftig ausfallen. Dies ist auch bei zwei unterwürfigen Tieren der Fall. Daher sollte man seine Tiere gut kennen, um den richtigen Partner zu finden.

Nun kanns losgehen!

Das Wochenende steht vor der Tür und die Zusammenführung kann beginnen? Nur mit welcher Zusammenführungsmethode?

Zusammenführungsmethoden:

Die ideale Methode:


Bei der Zusammenführung setzt man die beiden Tiere miteinander in ein möglichst großes, revierneutrales Zimmer, in dem keines der Kaninchen schon war. So ist sicher, dass die Tiere nur ihre Rangordnung auskämpfen und nicht um das Revier kämpfen.

Zudem muss das Zimmer komplett kaninchensicher (vor allem ohne gefährliche Ecken und Kanten) sein und mehrere Versteckmöglichkeiten bieten. Alle notwendigen Einrichtungsgegenstände, wie das Kaninchenklo oder die Futter- und Wasserschüssel und Heu, dürfen in dem Zimmer auf keinen Fall fehlen. Alternativ kann man auch den Kaninchenkäfig mit in das Zusammenführungszimmmer stellen. Allerdings sollte man die Gitterabdeckung abnehmen. Evtl. muss dieser vorher gründlich gereinigt werden, so dass sich nicht der Geruch des schon länger bei dir lebenden Kaninchens darin befindet.

Anfangs werden die Kämpfe noch relativ heftig aussehen. Wenn du dabei nicht zusehen kannst, gehe lieber weg, als die Tiere zu trennen und warte eine Weile ab. Viele Kaninchenhalter machen den entscheidenden Fehler, die Kaninchen gleich wegen einer vermeintlich gefährlichen Rangelei zu trennen. Dass Haarbüschel fliegen und die Tiere sich ineinander verbeißen, ist aber ganz normal. Auch normal ist es, dass bei der Zusammenführung ein dominantes Weibchen das Männchen berammelt. Werden die Tiere während der Zusammenführung getrennt, beginnen die Kämpfe später komplett von vorne! Diesen Fehler sollte man auf keinen Fall machen.

Achtung: 
Nur wenn Blut fließt, muss man die Kaninchen trennen um schwerere Verletzungen zu vermeiden.

Wenn sich die Kaninchen inneinander verbeißen und sich das Kaninchenknäul nicht nach einiger Zeit wieder löst, kann man (am besten mit bisssicheren Handschuhen!) versuchen, dazwischen zu gehen, so kommen die Tiere wieder auf Distanz. Zudem kommt wieder etwas Ruhe in die Gruppe. Du kannst die Tiere auch durch streicheln, beruhigen und ihnen Leckereien geben, solltest dich aber nach einer Weile wieder zurückziehen und die Tiere sich überlassen.
Wichtig: Lasse beide Tiere im Gehege und unterbrich die Zusammenführung auf keinen Fall!

Normalerweise ist das Schlimmste nach dem ersten Tag überstanden und nach höchstens zwei Wochen vertragen sich die beiden Kaninchen. Bis dahin sollte man sie nicht trennen sondern im Zusammenführungszimmer laufen lassen. Falsch wäre es auch, die Tiere schon nach den ersten Tagen in einen Käfig zu sperren. Denn dort ist es im Vergleich zum Zusammenführungszimmer sehr eng und selbst wenn die Kämpfe schon im Großen und Ganzen überstanden waren, können sie dort wieder ausbrechen. Erst, wenn die beiden Tiere sich wirklich verstehen, d.h. seit ca. einem Tag nicht mehr gekämpft haben und miteinander spielen, kuscheln oder sich putzen kann man sie zusammen in einen Käfig setzen.

Fangen die Streitereien auf dem engeren Raum wieder an, setze sie wieder in das Gehege und warte am besten noch einige Tage, bis du es erneut probierst.

Dies ist die von uns empfohlene, getestete und auch beliebteste Methode, zwei Kaninchen zusammenzuführen.
Wir hatten übrigens Tapsi schon einige Zeit, weil ihr Partner verstorben war und haben später Klopfer aus dem Tierheim zu ihr gesellschaftet. Die Zusammenführung hat ziemlich lange, also fast genau zwei Wochen gedauert, obwohl Tapsi die dominante, und Klopfer der unterwürfige ist!

Natürlich finden sich im Internet ähnliche Methoden oder Abwandlungen dieser Methode. Die Eckpunkte, wie dass die Tiere ausreichend Platz haben müssen, sind aber in der Regel gleich.

Hier siehst du ein Foto, wie unsere beiden kurz nach der erfolgreichen Zusammenführung in ihrem Käfig kuscheln:

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Weitere Methoden, die teilweise Zuspruch finden:

Vorsichtige Annäherung:

Manche schwören auf die Methode, die Kaninchen in getrennten Käfigen nebeneinander zu stellen und ihnen getrennten Auslauf im selben Zimmer zu geben. Sie denken, dass sich die Tiere so langsam aneinander gewöhnen. Wir halten von dieser Methode allerdings nicht besonders viel, weil Kaninchen sich nicht langsam an den neuen Partner gewöhnen brauchen, sondern sie nur die Rangordnung klären müssen. Dies kann nicht geschehen, wenn sich die Tiere immer nur durch die Gitterstäbe sehen können. Vielmehr werden Aggressionen aufgebaut. Bekommen die beiden Tiere getrennten Auslauf im gleichen Zimmer, so sehen beide dieses schon als ihr Revier. Die Revierkämpfe werden dadurch oft verschlimmert, wenn man die beiden Kaninchen später in diesem Zimmer zusammenführen will.

Kurz aber brutal:

Die letzte Zusammenführungsmethode verzweifelter Kaninchenhalter ist nicht besonders empfehlenswert: Man setze beide Kaninchen in eine Transportbox und fahre mit ihnen eine Runde Auto. Manche abgebrühte Kaninchenhalter stellen die Box auf eine eingeschaltete Waschmaschine. Da die beiden Kaninchen in einer besonderen Stressituation sind, soll diese die beiden Kaninchen miteinander verbinden. Diese Methode klingt zwar sehr kreativ und ist auf den ersten Blick vielleicht die einfachste Lösung. Aber da sich die beiden Tiere auf sehr engem Raum befinden, kann es zu üblen Bissverletzungen kommen. Generell gilt: Je mehr Platz die Tiere bei der Zusammenführung haben, umso besser. Sie können sich zwischendurch dann auch einmal zurückziehen.

Man darf zwei Kaninchen während einer Zusammenführung auf keinen Fall trennen! Einzige Ausnahme: Blutige Bissverletzungen

3. So fühlen sich Kaninchen wohl ^

Wenn du folgende allgemeine Punkte beachtest, wird sich dein Kaninchen sicher schnell bei dir wohlfühlen:
  • Kaninchen sind keine Einzelgänger, sie brauchen mindestens einen Partner.
  • Ein Zimmer- oder Außengehege wäre optimal!
  • Du solltest dem Kaninchen, auch wenn es einen großen Käfig hat, täglich mehrere Stunden Auslauf geben.
  • Beschäftige dein Kaninchen: Biete ihm Spielzeug und Beschäftigungsmöglichkeiten an.
  • Kraulen unter dem Kinn mögen Zwerge überhaupt nicht, genauso wenig wie "Zwangskuscheln" und Hochnehmen.
  • Reinige den Käfig oder das Gehege täglich, denn feuchte und schmutzige Einstreu machen das Kaninchen krank.
  • Beim Schlafen, Fressen und Putzen möchte das Kaninchen nicht gestört werden.
  • Gesundes Futter ist wichtig! Drops und ähnliches aus der Zoohandlung macht nur dick.

4. Stubenreinheit ^

Junge Kaninchen sind noch nicht stubenrein, sie müssen dies erst lernen. Meist geschieht dies durch ihre eigene Erfahrung oder sie gucken sich das richtige Verhalten von einem bereits stubenreinem Partner ab. Denn Kaninchen sind sehr reinliche Tiere.

Wenn man verschmutztes Futter immer gleich in die Toilettenkiste schüttet, wird das Kaninchen schnell lernen, dass verschmutztes Futter nicht mehr gefressen werden kann.

Um ein Kaninchen stubenrein zu bekommen, ist eine ganze Menge Geduld nötig. Vor allem beim Freilauf sollte man das Verhalten des Tieres beobachten. Setzt das Kaninchen an der falschen Stelle zum Pinkeln an (das erkennt man schon am verräterischen Schwänzchenheben) sollte man gleich mit einem bestimmten "Nein" das Kaninchen zurechtweisen und es in seine Toilette setzen. Pinkelt es dann dort, gibt man dem Kaninchen eine Belohnung. Bedenke aber, dass das Kaninchen erst mit der Zeit lernt, was du von ihm möchtest. Man muss diese Prozedur also öfters wiederholen bis das Kaninchen gelernt hat wie es richtig auf die Toilette geht.

Gibt es beim Freilauf eine Stelle, die vom Kaninchen bevorzugt wird, ist es empfehlenswert, dort eine zusätzliche Toilette hinzustellen. Im Allgemeinen ist es anfangs besser, den Freilaufbereich auf ein Zimmer zu beschränken. So lernt das Kaninchen leichter stubenrein zu werden, da die Toilette eher in Reichweite ist.

Fehler, die oft gemacht werden:
  • Zu spätes Reagieren, wenn das Kaninchen danebengepinkelt hat. Wenn man das Tier nicht gleich auf frischer Tat ertappt und in die Toilettenkiste setzt, kann man dies gleich lassen. Später weiß das Tier nicht mehr, was das ganze soll.
  • Die Freilauffläche ist zu groß oder es werden zu wenig Toilettenkisten aufgestellt (sodass sich das Kaninchen nicht zurechtfindet).
Keine Angst! Bei unseren beiden war das Freilaufzimmer anfangs regelrecht mit Köteln gepunktet, wenn man nicht sofort mit einer Kehrschaufel hinterher ging. Trotzdem wurden sie beide weitestgehend stubenrein (gepinkelt wird nur in der Toilette, Kötel fallen nur im Käfig einige, aber nicht im Gehege).
Sollte es bei einem Kaninchen aber einmal überhaupt nicht klappen, solltest du wissen, dass es leider auch Tiere gibt, die nie bzw. nicht komplett stubenrein werden.

Tipp: 
Manche Ninchen haben die Angewohnheit, in der Toilettenkiste zu buddeln. Dadurch fällt die Streu heraus. Daher solltest du eine Katzentoilette kaufen, bei der man notfalls einen nach innen gebogenen Aufsatz aufstecken kann.

Achtung: 
Wird ein Kaninchen plötzlich unsauber, kann dies auf eine Krankheit hindeuten. Wenn der Urin sich tröpfchenweise auf dem Boden befindet, ist dies ein Hinweis auf eine Blasenentzündung. 

Mehr zum Thema Blasenentzündung: Krankheiten » 6. Gesundheitsstörungen

Kaninchen köteln in ihren Käfig oder ins Gehege, um es als ihr Revier zu markieren. Dieses Verhalten zeigen auch ansonsten stubenreine Tiere.

Rammler verspritzen, wenn sie nicht kastriert sind, zudem auch Urin im Käfig und im Freilaufzimmer. Dieses Verhalten verschwindet aber meist mit der Kastration.


Warum pinkelt mein Ninchen plötzlich nicht mehr in die Toilette?

Dies kann verschiedene Ursachen haben:
  • Stress wegen Veränderungen im Umfeld der Kaninchen (Gehege, Freilaufzimmer, usw.).
  • Kaninchentoilette ist zu weit weg oder steht am falschen Platz.
  • Sehr positives oder negatives Erlebnis.
  • Zusammenführung zweier Kaninchen, bei der das Revier markiert wird.
  • Wenn kein anderer Grund zutrifft: Durch eine Krankheit
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